Besuch Tag 2

10Nov2019

Besuch Tag 2

 

Am Samstagmorgen holten wir meinen Bruder und seine Freundin am „Tiger“ ab. Das ist immer der typische Treffpunkt im Zentrum: eine riesige Statue eines Tigers aus Metall. Gebaut in Anlehnung an ein Gedicht des Dichters Bjørnstjerne Bjørnsson, der Oslo als Tigerstadt bezeichnete. Gefährlich und unbarmherzig...

 

Dann ging es durch Oslos Karl Johans Straße zum Shopping. Begeistert waren wir vom Bergans of Norway Laden, wo seit neuestem gebrauchte Kleidung (der Marke) abgegeben kann. Diese wird dann in einer eigenen offenen Nähstube aufgepeppt und zu einem sehr günstigen Preis wieder verkauft! Cool!! Oslo ist ja Umwelthauptstadt 2019 und das sieht man hier überall!

 

Nach dem shoppen ging es nach Bygdøy und ins Wikingerschiff Museum. Hier ausgestellt sind drei der in Norwegen vier gefundenen Wikingerschiffe. Außerdem Kunst und Handwerk, die als Grab Beilagen im Schiff gefunden wurden, unter anderm unglaublich gut erhaltene Schlitten, Kleidung, Schuhe und Waffen.

Besonders beeindruckt ein kurzer Dokumentarfilm, der an die Decke  des Gebäudes provoziert wird.

 

Danach machten wir noch einen kurzen Spaziergang auf der Halbinsel, bis zum Strand Huk. Dann würde es langsam dunkel und kalt und wir fuhren mit dem bis weiter bis zum Vigelandpark im Viertel Frogner. Es war nun schon sehr sehr dunkel und die Luft fühlte sich wie -15 grad an. Dabei waren es gerade mal 0 grad.

Wir drehten eine kleine rüde durch den Park und aßen dann im vietnamesischen Restaurant Lille Saigon zum Abend. Immer unglaublich voll, laut und ungemütlich! Beeindruckt aber mir großen Portionen und günstigen Preisen (ca 17 Euro für ein Essen ).

Zum Abschluss des Tages gab es dann in der Crow Bar noch ein Craft Beer für rund 10. Eine Auswahl: Hoppy Blonde mit Ananas Noten, Cloth the Raven mit Hafer und rotes Bier mit Fruchpüree.

 

Ein super schöner Tag!

Besuch Tag 1

10Nov2019

Als ich meinen Bruder und seine Freundin dann am Flughafen gefunden habe, sind wir gemeinsam ins Stadtzentrum gefahren. Mit der Bahn dauert das ca 20 Minuten und dann ist man am Hauptbahnhof. Das Gepäck konnten wir schonmal im Hotel (übrigens sehr sehr zu empfehlen:  Comfort Hotel Grand Central!)

abstellen.

Dann machten wir uns direkt auf Entdeckungstour und bestiegen zuerst das Dach der Oper!! Seit früh schneite es schon dolle und das Dach war relativ rutschig... wir schafften es dennoch nach oben, bauten einen kleinen Schneemann und blickten über die raue See und die moderne Silhouette der Osloer Neustadt. Und waren ganz begeistert von den Möwen 🙈

 

Dann kam langsam der Hunger und wir liefen zielstrebig zur Kaffistova... ein gemütliches Lokal mit norwegischen Spezialitäten und Kantinenkonzept. Hier war ich vor drei Jahren schon mal mit meinem Bruder und meiner Mama und es war wieder genauso gemütlich. Mein Bruder wählte Elchbouletten mit Kartoffeln und Wurzelgemüse, Brunner Sauce und Preiselbeeren und für seine Freundin und mich gab es eine riesige Brokkoli Suppe und selbstgemachten Roggenbrot.

 

Gestärkt ging es weiter zum Schloss, wo die wachen gerade eine Übung absolvierten. Sehr spannend! Über Aker Brygge mit seiner modernen Architektur ging es dann wieder in Richtung Hauptbahnhof. Wir hielten noch bei meinem Lieblingsbäcker „Baker Hansen“ und kauften Zimt,- Kardamom,- Safranschnecken und jede Menge anderes norwegisches Backwerk.

 

Wir trafen anschließend Fredrik in der Stadt, der von der Arbeit kam, und gemeinsam fuhren wir zu uns nach Hause. Da gabs dann Kaffee und Kuchen, und zum Abschluss noch Taco....

 

Was waren wir satt!!

 

Mein Bruder und seine Freundin gingen dann noch zum Konzert und wir waren froh, nicht nochmal raus zu müssen! 😊

HĂ€keln und Winter im Anmarsch!

10Nov2019

Am Montag war ich wieder die einzige aus meinem Team in meiner Gruppe... ich bekam aber wieder Unterstützung und wir kamen gut durch den Tag.

Nach der Arbeit traf ich zum zweiten Mal ein holländisches Au Pair hier in Oslo. Wir trafen uns im Creperie de Mari (die eine traumhafte Auswahl an gefüllten Crêpes haben, die wir allerdings nicht probiert haben). Aber auch die Getränke Karte hat einiges zu bieten. Wir entschieden uns für einen Chai Latte mit winterlichen Gewürzen (sooo lecker) und einen heißen Nutella Kakao...

Die Holländerin hatte beim letzten Treffen berichtet, dass sie häkelt und wollte mir es nun beibringen... es war nicht ganz einfach, da ich direkt an ihrer Mütze weiterarbeiten sollte aber zum Schluss bekam ich den Dreh raus und es machte unglaublich viel Spaß!! Ich bekam dann ihre Ersatz- Häkelnadel geschenkt und nahm mir vor, am nächsten Tag gleich wolle zu kaufen!

 

Am Dienstag nach der Arbeit tat ich dies auch (: Außerdem traf ich Fredrik in der Stadt und wir tranken einen Kaffee bei Joe and the Juice. Außer uns saßen da noch eine riesige Gruppe junger Asiaten in Matrosen Uniform. Die Akershus Festung in Oslo ist die ganze Woche gesperrt, da einige militärische Treffen stattfinden. Am Hafen steht ein großes Militärschiff...

 

Fredrik war auf der Suche nach einem neuen Anzug für die Weihnachtsfeier und ich kaufte weitere Weihnachtsgeschenke.

 

Mittwochs traf ich Fredrik wieder in der Stadt und wir brauchten doppelt solange nach Hause... heute war Staatsbesuch auch Slowenien in Oslo und viele Straßen waren gesperrt...

Dann haben wir zuhause auch nicht mehr viel unternommen 🙈

Wir hatten heute -4 Grad in Oslo und waren mit den Kindern nur drinnen... wir machten heute Handabdrücke in Salzteig, die wir als Vatertagsgeschenk geben wollen. Der ist hier in Norwegen nämlich am kommenden Sonntag...

 

Am Donnerstag nach der Arbeit kaufte ich schon mal für unseren Besuch am Wochenende ein. Dann ging’s nach Hause zum putzen und am Abend war ich schon um neun Uhr so müde, dass ich schlafen ging. Morgen wartete ein spannender Tag auf mich 😍

 

Am Freitag hatte ich frei. Mein Bruder und seine Freundin landeten am Vormittag in Oslo und ich wollte sie am Flughafen überraschen.  Allen hatte ich nämlich erzählt, dass ich arbeiten musste. Die Überraschung klappte und mein Bruder wäre glatt an mir vorbei gelaufen.

 

Hadeland Glassverk und Cafe Laundromat

08Nov2019

Am Samstag hatte ich geplant, eine Ungarin zu treffen. Leider wurde nichts daraus, aber da ich schon unterwegs war, schlendere ich durchs Zentrum, sah mich nach Weihnachtsgeschenken um und setzte mich dann mit einem Buch in ein Café am Hauptbahnhof. Da saß ich gut zwei Stunden, bevor ich mit dem Zug nach asker fuhr, wo ich Fredrik traf. Mit dem Auto ging’s dann weiter ins Hadeland Glassverk. Wir fuhren gut eine Stunde durch eine sehr ländliche Umgebung und vorbei am Tyrifjorden, wo unter anderem auch die Insel Utøya liegt, wo das Attentat des 22. Juli passierte.

 

Im Glassverk (eine Glashütte) war heute Lichterfest und davon war nicht viel zu sehen. Auf dem Gelände waren verschiedene Gebäude mit lustigen Namen, überall wurde verkauft! In der einen Bude gab es reduzierte Ware, in der anderen die neue Kollektion, usw... das war uns zu kommerziell... wir kauften nichts und waren etwas enttäuscht... die Gebäude von außen waren hübsch geschmückt und versprachen eigentlich etwas anderes...

 

Am Sonntag trafen wir meine tschechische Freundin und ihren norwegischen Freund zum Frühstück im Café Laundromat. Ein alter Waschsalon, der nun als Café und hat genutzt wird... für rund 17 Euro pro Frühstück ohne Getränk ganz schön teuer... hier in Oslo aber noch unter den günstigsten...

Wir entschieden uns fürs English Breakfast und für Baked Eggs... na ja. Gemütlich war es allemal!

 

Danach musste Fredrik arbeiten und ich machte einen gemütlichen Abend mit Eierkuchen und lesen...

 

Cafe= und Deutsche in Oslo

08Nov2019

Am Montag nach der Arbeit war ich unterwegs auf der Suche nach einer Leselampe... die habe ich auch erstanden.

Ansonsten standen noch warme Kleidung auf meinem Zettel, aber außer Handschuhen fand ich nichts, was mich ansprach.

 

Dienstags war ich nach einem relativ anstrengenden Tag auf Arbeit am Nachmittag mit Fredrik im Café. Einmal in der Woche haben wir uns vorgenommen, ein neues Café zu testen. Diesmal stand bei uns das Café = (Er lik) auf dem Plan.

Eine kurze Erklärung: vor etwa fünf Jahren hat ein Reporter für etwa 60 Tage auf den Straßen Oslos gelebt, ohne einen Pfennig und ohne Kontakt zu seiner Familie. Das ganze im tiefsten Winter und über Weihnachten. Durch dieses Projekt entstanden wahre Freundschaften, zu Menschen, die hier auf der Straße leben. Und ein Jahr nach diesem Projekt öffnete Petter (der Reporter) zusammen mit einigen auf der Straße lebenden dieses Café, um den Menschen eine neue Perspektive zu geben. Ein super Projekt, und total gemütlich und charmanter Service!! Alle Mitarbeiter haben einen Barista Kurs absolviert und sind mit vollem Herzen dabei!

 

Mittwochs stand ich früh alleine in meiner Gruppe, beide Kollegen waren krankgeschrieben. Und so sollte es für die nächsten Wochen auch bleiben.

Ich bekam allerdings eine Kollegin aus einer anderen Gruppe zur Hilfe und das ging super!

Am Nachmittag gab es bei Fredrik und mir frisches Brot mit Räucherlachs.

 

Donnerstags traf ich eine weitere Deutsche, die hier in Oslo studiert. Wir trafen uns ganz unspektakulär im Starbucks auf einen Kaffee Latte. War wieder eine total nette Begegnung!

Fredrik wechselte zu Winterreifen... es wird kalt langsam!

 

Am Freitag hatte der Kindergarten zu und wir Angestellten nahmen an verschiedenen Kursen in der Stadt Teil. Ich besuchte den Kurs zum Thema „Erwachsenenrolle“ mit Line Melvold, die mit viel Humor und ausgeprägter Gestik und Mimik den ganzen Saal mit 400 Menschen unterhielt! Habe viele Gedankenanstöße bekommen!

 

Danach gabs für 10 Euro einen Falafelsalat im Tullin‘s Café, wo wir als Kita Team gemeinsam aßen. Eigentlich folgte dann noch ein 3 ständiger Kurs, aber unsere Chefin schlug vor, doch lieber ins Wochenende zu starten!

Ich traf dann Fredrik in der Stadt und wir schlenderten durch alle möglichen Läden.

Dann traf ich in einem kleinen Eck Café hinter dem Schlosspark eine weitere Deutsche! Auch unglaublich nett!!

Bis jetzt habe ich nur Leute getroffen, die ich sehr gerne wieder treffen möchte

Geschafft startete ich  dann in das Wochenende

 

Mittelalterliches Oslo und Ekebergpark

27Okt2019

Am Sonntag machten wir uns auf dem Weg durchs mittelalterliche Oslo (Gamle Oslo) zum Ekebergparken.

 

Wir liefen insgesamt etwa 10 Kilometer bei schönem herbstlichen Wetter.

 

Wir entdeckten Ruinen von mittelalterlichen Klöstern und den Oslo Ladegård, eine Art Bischoffssitz mit barockem Garten. Im Sommer gibt es hier ein schönes Café. Nebenan war eine große Baustelle, das wird wohl noch eine Weile dauern, bis das Areal rund um den Osloer Hauptbahnhof fertiggestellt ist. Bis dahin ist der Mittelalterpark von der einen Seite komplett gesperrt.

 

Kurz vor dem steilen Aufstieg zum Restaurant im Ekebergparken steht seit neustem eine Art Automat, an dem man 24/7 Pizza kaufen kann. Man kann zwischen einer tiefgekühlten oder einer fertig gebackenen Pizza wählen, die dann durch einen Schlitz entnommen werden kann...sehr lustig!

 

Im Ekebergparken genossen wir vom Platz vor dem Restaurant die Aussicht über den Oslofjord auf die vor Oslo gelegenen Inseln und bis zur Skisprungschanze Holmenkollen. Beeindruckend!! Weiter ging es durch den Wald, vorbei an spannenden und teilweise verwirrenden Kunstwerken (eine pullernde Frau sowie ein Skelett, was von Würmern zerfressen wird) bis zum Streichelzoo und zur Reitschule am anderen Ende des Parks. Der Park im Osten Oslos

wurde als Pendant zu den Erholungsgebieten im westlichen Oslo errichtet.

 

Wir nahmen dann die Straßenbahn vorm Park bis ins Zentrum und wärmten uns im Café cathedral direkt an der Karl Johans Gate auf. Was für ein leckerer Chai Latte! Knapp 5 Euro aber sehr zu empfehlen!

 

Zuhause sahen wir Bilder von zu Hause an, lasen, und tranken Tee. Abends sahen wir das Programm „Farmen“, wo Menschen aus ganz Oslo wie vor hunderten von Jahren auf einem Hof leben und verschiedene Arbeiten leisten müssen.

 

 

Mittelalterliches Oslo

 

Kunst im Ekebergparken 

 

Pizza Automat... 

Stovner Turm und FlĂ¶ĂŸermuseum

26Okt2019

Am Samstag starteten wir mit einem selbstgemachten Smoothie und Haferbrei in den Tag.

Dann ging’s mit dem Auto Richtung Stovner, im Nord- Osten Oslos. Wir hatten von einer Art „Baumwipfelpfad“ gelesen. Es entpuppte sich dann als architektonisch interessanter Aussichtsturm im Neubaugebiet. Spannend. Schon vor 2000 Jahren gab es hier zwei große Bauernhöfe, noch heute sieht man Spuren von Steinritzungen.

Kenn angelangt ist man dann circa 260 Meter über dem Meeresspiegel und hat bei gutem Wetter Sicht auf den Oslofjord.

Die Konstruktion ist angelehnt an den Flug der Vögel und die Plattformen stellen Nester da.

 

Weiter ging es nochmal etwa eine halbe Stunde bis zur Stadt Fetsund, die an Norwegens längsten Fluss, Glomma, liegt.

Hier besuchten wir das Kulturdenkmal „Fetsund Lenser“, eine Art Museumsdorf, die das Leben als Flößer erklärt.

Das Museum war geschlossen, die auf dem Wasser treibenden Planken waren jedoch begehbar und man konnte bis in die Mitte des Flusses „gehen“. Das schwankte ganz schön, war aber ein Erlebnis. Auch das Naturpark-Center „Våtmark- Senter“ war geöffnet und wir informierten uns in der interaktiv gestalteten Ausstellung über die heimische Flora und Fauna. Sehr zu empfehlen!

 

Zufrieden tranken wir in Lillestrøm noch einen Kaffee, bevor es wieder nach Hause ging

 

Kaffee, Strand und Herbst

26Okt2019

Am Montag traf ich nach der Arbeit eine Norwegerin auf einen Kaffee im Stadtteil Majorstua. Wir unterhielten uns gut 1,5 Stunden, erst auf norwegisch und dann auf deutsch. Sie hat in der Oberschule mal für drei Jahre deutsch gelernt und seitdem aber nicht mehr angewendet. Ich war unglaublich beeindruckt, wie viel sie erinnerte. Sehr gemütlich und schön, auch mal Norweger zu treffen! 😊

Als „Ausländer“ hier in Oslo fällt es relativ leicht, neue Leute kennenzulernen. Das sind dann aber fast immer auch „Internationale“. Die Norweger sind eher zurückhaltend und pflegen ihre Freundschaften aus der Kindheit, wie es scheint 😊

 

Dienstags machten wir mit den kleinen einen Ausflug zum Grillplatz im Wald. Es war vom vielen Regen noch sehr feucht, nach einer halben Stunde machten wir uns auf dem Rückweg.

Nach der Arbeit war ich auf der Suche nach einem Geschenk für meinen Bruder. War auch erfolgreich.

Vor der Domkirche in Oslo wurde vor einigen Wochen ein neues Kunstwerk „veröffentlicht“: ein Beet voller Rosen aus Metall, geschaffen von Künstlern aus der ganzen Welt. Als Mahn- und Denkmal an das Attentat von 22. Juli.

Heute verschaffte sich ein bewaffneter Mann Zugang zu einem parkenden Krankenwagen und fuhr damit in eine Menschenmasse... es erweis sich am Ende des Tages, dass dieser Mann bereits von der Polizei verfolgt wurde, und auf der Flucht war. Es war kein terroristisches Motiv. Ganz Oslo war in Aufruhr.

 

Am Mittwoch war ich kurz im Zentrum unterwegs, dann ging’s nach Hause und es gab Spagetti.

 

Donnerstag feierten wir den Tag der vereinten Nationen mit einem gemeinsamen Morgenkreis und  internationalen Liedern. Es gab Chicken Tikka Masala und nach der Arbeit traf ich Fredrik in Grünerløkka zum Kaffee im deutschen Café Liebling.

Draußen nieselte es und drinnen gab es Brettspiele und Kaffee. Wir spielten eine Runde Mensch Ärgere Dich Nicht, wo ich haushoch verlor. Dann übten wir für Fredriks Matheprüfung. Kompliziert.

 

Freitag feierten wir den ersten Geburtstag eines unserer Kinder mit Bananenmuffins, Ballons und Liedern. Wir waren viel draußen und genossen das herbstliche Wetter. Fredrik holte mich auf Arbeit ab und wir genossen den Sonnenuntergang am Meer. Dann ging’s spontan chinesisch essen in der Karl Johans Gate im Restaurant „Jambo“... nicht unbedingt unser Favorit, aber für 130 Kronen, also circa 13 Euro für ein vegetarisches Gericht mit Reis noch okay...

 

 

Fretex, Spieleabend und Sprachtandem

22Okt2019

 

Am Freitag machten wir nichts mehr... waren geschafft von der Woche.

 

Samstags gab es ein leckeres Frühstück mit Hafermilch und Müsli. Dann machten wir uns bei starkem Regen auf zum größten 2nd Hand Laden in Oslo. „Fretex“ mit eigener Bus Haltestelle!

Auf drei Etagen gibt es hier Vasen, Kleidung, Bücher, Deko und alles, was man braucht ... oder eben auch nicht.

Wir erstanden ein paar nette Dinge für die Wohnung und dann ging’s weiter ins Zentrum. Dort ging’s dann weiter mit shoppen und wir waren erfolgreich.

 

Zuhause lasen wir dann unsere täglichen 30 Minuten und dann ging’s zu einem deutschen Pärchen, die uns zu einem Spieleabend eingeladen hatten. Da kam dann noch ein anderes Pärchen dazu. Es gab lecker vegetarisches Curry mit Reis und Tee. Sehr gemütlich!

 

Unterwegs kamen wir an dem berühmten syverkiosken vorbei, der wohl beliebtesten Würstchenbude Oslos. Sehr unscheinbar.

Hatte ich aber vor zwei Jahren mit neu em Bruder schon getestet. Lecker!

 

Sonntag aßen wir gemeinsam Frühstück, bevor Fredrik mittags zur Arbeit musste. Es gab Haferbrei mit verschiedenen Toppings! Das gingt bei mit fast täglich.

Danach wurde deutsch geübt und ein paar Matheaufgaben durchgerechnet. Fredrik hat bald eine Matheprüfung für seine Arbeit, und da muss der komplette Stoff der Oberstufe sitzen! Oha!

Am Nachmittag traf ich meinen Tandempartner im St. Hanshaugen Park, wo ich zuerst eine Erkundungstour machte. Er verkauft hier seinen selbstgeernteten Honig. Dann lud er mich zu sich nach Hause auf einen Tee ein. Es duftete lecker nach Brot und Honig. Wir quatschten mal wider über alles mögliche, etwa unsere Challenge, den Unterschied zwischen den Wörtern sprechen und reden und über Restaurants in der ganzen Welt. Immer wieder schön! 

Unsere Challenger läuft gut, wir sind immer ausgeschlafen und kommen locker auf unsere zwei Liter Wasser pro Tag... unsere zuckerfreien muffins sind vernascht und es ist schön, sich mal die Zeit für ein Buch zu nehmen...

 

 

Herausforderung, Kochen und Bekanntschaften

18Okt2019

Am Sonntag traf ich zum zweiten Mal ein tschechisches Mädchen, das ich zum ersten Mal bei „New To Oslo“ kennengelernt habe. Wir trafen uns in der Bäckerei „Godt Brød“ (Gutes Brot) auf ein belegtes Brötchen und einen Chai Latte. Wir verstehen uns super und haben viel gemeinsam, sodass die Zeit flog. Wir liefen dann durchs sonnige Oslo bis zum Youngstorget, ein riesiger Platz mit haufenweise Bars, unter anderem dem Kulturhaus. Dort traf ich ein weiteres Mädchen. Sie kommt aus dem Niederlanden und ist noch für zwei Monate als Au Pair in Oslo. Liefen über den sonntäglichen Markt in der hippen Gegend rund die „Ingensteds Gate“ (Nirgendwo Straße). Tolle selbstgemachte Schokolade, Schmuck und Kunstdrucke.

In der Markthalle kamen wir ganz zufällig passend zur Preisverleihung des besten Kuchens 2019. Es gewann ein simpler Apfelkuchen. Zur Krönung durften sich dann alle Besucher auf das riesige Kuchenbuffet stürzen!! Lecker! Da lohnte sich das anstehen đŸ€Ł

 

Montags kaufte ich mir nach langem Zögern eine Packung Fetakäse! Fast 4 Euro das kleine Pack 🙈

 

Dienstags hatte ich zwischen meinem Frühdienst und der Teambesprechung am Abend zwei Stunden Zeit für einen Tee mit Fredrik. Gemütlich! Es regnete den ganzen Tag wie verrückt und zur Teambesprechung gab es selbstgemachte Pizza und entspannte Gespräche.

 

Mittwochs traf ich zum zweiten Mal eine deutsche, die auch erst vor kurzem nach Oslo gezogen ist. Wir haben total schöne Gespräche und es ist immer sehr gemütlich! Zuhause gabs dann Elchbouletten und selbstgemachten Kartoffelbrei. Total lecker!! Danke, Fredrik!

 

Donnerstag waren Fredrik und ich alles für zuckerfreie Muffins einkaufen! Wir haben bis zum 8.11 eine Art Herausforderung für uns selbst aufgestellt. Auslöser war eine Challenge, die wir auf Instagram gefunden haben.

1 Monat

  • Täglich mehr als 2 Liter Wasser trinken
  • 7,5 Stunden täglich schlafen
  • 30 Minuten lesen
  • 3 mal wöchentlich Sport
  • Kein Zucker
  • Kein Alkohol
  • Täglich Obst essen

 

Wir backten Hafermuffins mit Apfel uns Zimt. Verfeinert mit Backkakao und Kokosraspel.

Total lecker!!

Wir benutzen allerdings Honig zum süßen, das lassen wir uns nicht nehmen! 🙈

 

Freitag schickten wir ein Geburtstagspaket für meinen Papa ab und hoffen, dass es zeitnah ankommt.

Dann gabs bei uns Tacos mit Hähnchen, Avocado, Tomate, Gurke, Salat und saurer Sahne.

Auf Arbeit lief alles super, wir waren spazieren und meine Kollegin ist wieder da. Der Wald hat nun total schöne Farben!

 

 

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